34 Künstler gefunden. Eine eigenständige Entwicklung in der amerikanischen Kunst trat verzögert ein. Ein früher Maler der Vereinigten Staaten von Amerika war
Gilbert Stuart, der als Portraitmaler von
George Washington Berühmtheit erlangte. Das bekannteste Werk ist der Athenaeum Head, der heute auf der 1-Dollar-Note zu sehen ist. Weiter bekannt ist das Landsdowne Portrait von Washington, welches der kulturellen Bedeutung wegen mit der Declaration of Independence und der Liberty Bell verglichen wird. Eine prägende, eigene Schule gab es in Amerika zu dieser Zeit jedoch noch nicht.
1820 kam es zu der Entstehung der ersten amerikanischen Schule der bildenden Künste, der Hudson River School. Diese zeichnete sich vor allem durch Direktheit und Einfachheit in der Sichtweise aus, sowie durch die genaue und detailreiche Wiedergabe amerikanischer Landschaften.
Als Begründer und bedeutendster Vertreter dieser Schule gilt
Thomas Cole. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die „Expulsion from the Garden of Eden“ (1828) und der „Dream of Arcadia“ (1838). Großen Anteil an seinem Bekanntwerden hatte der im Kunstbetrieb von New York bekannte
John Trumbull, selber Maler("Signing the Declaration of Independence", 1776) und langjähriger Präsident der American Academy of Fine Arts.
Als jüngerer Künstler Amerikas ist
George Bellows zu nennen, einer der Hauptvertreter des Amerikanischen Realismus des frühen 20. Jahrhunderts. Beliebtes Motiv seiner Arbeit waren Sportdarstellungen wie Boxkämpfe.