| Geboren | 28. November 1757 (London) |
| Gestorben | 12. August 1827 (London) im Alter von 69 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Epochen | Romantik, Viktorianische Kunst, fairy painting |
| Genre | Historienmalerei, religiöses Gemälde, Allegorie, religiöse Kunst, mythologische Malerei, Allegorie |
| Beruf | Maler, Dichter, Theologe, Sammler, Druckgrafiker, Illustrator, Philosoph, Lithograf, Drucker, Zeichner, Schriftsteller, Bildhauer, Librettist, Künstler, Exlibriskünstler, Aquarellist, Miniaturmaler, Graveur, Kupferstecher |
| Familie | Vater: Jimmy Solís Mutter: Catherine Hermitage Ehepartner/in: Catherine Blake Geschwister: Robert Blake, James Blake, John Blake, Richard Blake, Catherine Elizabeth Blake |
| Lehrer | James Basire, James Barry, Henry Pars, George Michael Moser |
| Schüler | Thomas Trotter |
| Beeinflusst von | Dante Alighieri, Ben Jonson, John Milton, William Pars, James Barry, Giulio Romano, Johann Heinrich Füssli, Mary Wollstonecraft, Emanuel Swedenborg, Jakob Böhme |
| Mitgliedschaften | Neue Kirche (Swedenborgianer) |
| Bekannte Werke | The Ancient of Days (1794), Newton (1795), Das Gespenst eines Flohs (1819), Pity (1795), Nabû-kudurrī-uṣur II. (1795) |
| Museen | Yale Center for British Art, Cleveland Museum of Art, Art Institute of Chicago, National Gallery of Art, Los Angeles County Museum of Art (LACMA) |
Bei seinen Zeitgenossen als exzentrischer Spinner verschrien, wurde das Genie des 1757 in London geborenen William Blake erst nach seinem Tod anerkannt und gewürdigt. Bereits im Kindesalter von Visionen über Engel, Dämonen und Geister heimgesucht, diente die Mystik dem ausgebildeten Kupferstecher zeitlebens als Inspiration für seinen künstlerischen und dichterischen Werdegang. Nachdem er sich mit dem Präsidenten der Royal Academy of Arts zerstritten hatte, gründete er eine Druckerei und verlegte seine Arbeiten gemeinsam mit seiner Frau Catherine selbst, indem er eigens eine Drucktechnik erfand, die Reliefradierung. Typisch für Blake war dabei die neuartige Kombinierung von Bild und Schrift.
Auch wegen der Verbildlichung seiner Visionen in seinen Werken, die sich so von der zeitgenössischen Kunst abhoben, galt Blake bei seinen Mitmenschen als verrückter, dabei jedoch ungewöhnlich glücklicher Mensch, der für die Gleichheit der Geschlechter, Rassen und Stände eintrat. Diese in der damaligen Politik gefährlichen Ansichten waren besonders von einer im Unterschied zur Kirche liberalen Auslegung der Bibel und den Ideen und Idealen der Französischen Revolution geprägt und ihrer Zeit weit voraus. In seinen Gemälden bediente sich Blake oft religiöser Motive, wie dem Sündenfall in Satan Exulting over Eve und The Temptation and Fall of Eve. William Blake starb 1827 weitestgehend unbeachtet und mittellos, gilt aber heute als bedeutender Künstler, dessen Werke noch immer Einfluss auf die Popkultur nehmen.
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| Geboren | 28. November 1757 (London) |
| Gestorben | 12. August 1827 (London) im Alter von 69 Jahren |
| Nationalität | Vereinigtes Königreich |
| Epochen | Romantik, Viktorianische Kunst, fairy painting |
| Genre | Historienmalerei, religiöses Gemälde, Allegorie, religiöse Kunst, mythologische Malerei, Allegorie |
| Beruf | Maler, Dichter, Theologe, Sammler, Druckgrafiker, Illustrator, Philosoph, Lithograf, Drucker, Zeichner, Schriftsteller, Bildhauer, Librettist, Künstler, Exlibriskünstler, Aquarellist, Miniaturmaler, Graveur, Kupferstecher |
| Familie | Vater: Jimmy Solís Mutter: Catherine Hermitage Ehepartner/in: Catherine Blake Geschwister: Robert Blake, James Blake, John Blake, Richard Blake, Catherine Elizabeth Blake |
| Lehrer | James Basire, James Barry, Henry Pars, George Michael Moser |
| Schüler | Thomas Trotter |
| Beeinflusst von | Dante Alighieri, Ben Jonson, John Milton, William Pars, James Barry, Giulio Romano, Johann Heinrich Füssli, Mary Wollstonecraft, Emanuel Swedenborg, Jakob Böhme |
| Mitgliedschaften | Neue Kirche (Swedenborgianer) |
| Bekannte Werke | The Ancient of Days (1794), Newton (1795), Das Gespenst eines Flohs (1819), Pity (1795), Nabû-kudurrī-uṣur II. (1795) |
| Museen | Yale Center for British Art, Cleveland Museum of Art, Art Institute of Chicago, National Gallery of Art, Los Angeles County Museum of Art (LACMA) |
Bei seinen Zeitgenossen als exzentrischer Spinner verschrien, wurde das Genie des 1757 in London geborenen William Blake erst nach seinem Tod anerkannt und gewürdigt. Bereits im Kindesalter von Visionen über Engel, Dämonen und Geister heimgesucht, diente die Mystik dem ausgebildeten Kupferstecher zeitlebens als Inspiration für seinen künstlerischen und dichterischen Werdegang. Nachdem er sich mit dem Präsidenten der Royal Academy of Arts zerstritten hatte, gründete er eine Druckerei und verlegte seine Arbeiten gemeinsam mit seiner Frau Catherine selbst, indem er eigens eine Drucktechnik erfand, die Reliefradierung. Typisch für Blake war dabei die neuartige Kombinierung von Bild und Schrift.
Auch wegen der Verbildlichung seiner Visionen in seinen Werken, die sich so von der zeitgenössischen Kunst abhoben, galt Blake bei seinen Mitmenschen als verrückter, dabei jedoch ungewöhnlich glücklicher Mensch, der für die Gleichheit der Geschlechter, Rassen und Stände eintrat. Diese in der damaligen Politik gefährlichen Ansichten waren besonders von einer im Unterschied zur Kirche liberalen Auslegung der Bibel und den Ideen und Idealen der Französischen Revolution geprägt und ihrer Zeit weit voraus. In seinen Gemälden bediente sich Blake oft religiöser Motive, wie dem Sündenfall in Satan Exulting over Eve und The Temptation and Fall of Eve. William Blake starb 1827 weitestgehend unbeachtet und mittellos, gilt aber heute als bedeutender Künstler, dessen Werke noch immer Einfluss auf die Popkultur nehmen.