11 Künstler gefunden. In der Kunstgeschichte reicht diese lange Stilepoche vom ausgehenden Barock über Klassizismus, Romantik, Biedermeier und dem Impressionismus bis zum Beginn des ersten Weltkrieges. Könige, Fürsten und Klerus wurden in der Zeit der Aufklärung entmachtet und Bürgerrechte gestärkt. Das hatte nicht nur Folgen für die Wirtschafts- und Technikentwicklung, sondern auch auf das soziale Zusammenleben sowie die Geisteswissenschaften und das Kunstverständnis.
Die Künstler reagierten auf bahnbrechende Entwicklungen mit dynamischer Erfindungskraft. Die Maler dieser Zeit kreierten mit ihren Werken ihre subjektive Weltanschauung. Da die traditionellen Auftraggeber zuerst verständnislos reagierten, musste ein Ersatz auf dem freien Kunstmarkt gefunden werden. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es Atelierausstellung und Kunstgalerien.
Es war die Zeit der Impressionisten, die zuerst als „wildgewordene Kleckser“ beschimpft wurden. Französische Künstler von Weltrang wie
Edgar Degas („Der Absinth“),
Claude Monet („Sonnenaufgang“) oder Edouard Manet („Bar in den Folies Bergère“) hatten darunter zu leiden. Der beliebte österreichische Jugendstilmaler („Der Kuss“) zählt zu den herausragenden Künstlern dieser ausgehenden Kunstepoche.
Die Gemälde wurden immer individueller und es kam zu einer Spaltung im Kunstverständnis. Anhänger der akademischen Kunstrichtung stritten mit aufgeschlossenen Avantgardisten. Letztendlich machten die Kritik und heftige Debatten in der Öffentlichkeit den Weg frei für die subjektiven Ideen der Künstler.