288 Werke gefunden. Das menschliche Leben ist ohne Tiere nicht denkbar. Kühe, Schafe, Ziegen, Gänse: Sie alle sind Nutztiere und verlässliche Begleiter des Menschen durch einen, vor allem in früheren Zeiten, anstrengenden, aber erfüllenden Alltag. Wie nähert sich Malerei diesem Thema an? „Landfrau, die einen Esel reitet“ von
Constant Emile Troyon betont die Einheit von Mensch und Tier inmitten einer heiteren, englischen Sommerlandschaft. Die treue Ergebenheit des Tieres steht ebenso im Fokus wie die Müdigkeit der Bäuerin, die gerade von der Feldernte heimkehrt.
Das Barockgemälde „Viehtrinken am Flussrand“ von
Aelbert Cuyp beschreibt ebenfalls eine idyllische Szene und ein tägliches Ritual vor einem dramatisch gestalteten Wolkenhimmel. Der Bauer wird hier als verständnisvoller, besorgter Viehirte präsentiert, der um das Wohl seiner Tiere besorgt ist.
Tiere können aber auch symbolisch auf der Leinwand abgebildet werden. Der spanische Meister
Francisco de Zurbaran malt in „Agnus Dei“ ein für die Schlachtbank vorgesehenes Lamm. Dessen Reinheit und Schönheit ist in jedem Detail meisterhaft ausgestaltet.
Rührend, verspielt und sorglos begegnen uns dagegen die beiden Junglämmer unter einem blühenden Kirschbaum im Gemälde „Zwei Lämmer, die Blüten essen“. Hier ist alles zart: die Farben, die kleinen Tiere, die jungen Pflanzen. Diese Welt zeigt pure Harmonie und sei es nur, für den Moment des Betrachtens.
Nutztiere haben immer auch als Einzelwesen fasziniert. Der Schotte William Henderson rückt ein Schwein „Jumbo, 16 Monate alt“ in den Mittelpunkt des Geschehens. Dank seiner Körperfülle und fast heiteren Gelassenheit setzt es einen Akzent zum roten Dorfdach im Hintergrund.
Schafe, Rinder, Ziegen und Esel bevölkern die Leinwände, erzählen Geschichten wie die Flucht aus Ägypten oder beschreiben den Alltag in meist ländlicher Umgebung. Entdecken Sie Niederländer, Engländer und Franzosen mit herrlicher Farbpalette!