Weiches Hart von Wassily Kandinsky

Weiches Hart

(Soft Hard)

Wassily Kandinsky

Expressionismus
blauer reiter · blaue vier · abstrakt · dreieck · kreis · halbmond · auge
Weiches Hart von Wassily Kandinsky
1927   ·  Öl auf Leinwand  ·  Bild ID: 39363   ·  Galerie Maeght, Paris, France / bridgemanimages.com
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02.10.2018
Gregor B.
Kunstdruck auf Leinwand Glänzend, 110cm x 88cm, gespannt auf Keilrahmen.


12.10.2017
Sacha K.
Kunstdruck auf Leinwand Glänzend, 50cm x 40cm, gespannt auf Keilrahmen.


27.08.2020
Susanne B.
Kunstdruck auf Leinwand Satin, 60cm x 48cm, mit 5cm zusätzlichem Rand (Weiss) gespannt auf Keilrahmen. Mit Gemälderahmen .


01.09.2020
Gast 9.
Kunstdruck auf Leinwand Satin, 45cm x 36cm, gespannt auf Keilrahmen.


15.09.2020
Anna E.
Kunstdruck auf Leinwand Satin, 60cm x 48cm, gespannt auf Keilrahmen.


04.01.2021
Edmund F.
Kunstdruck auf Acrylglas, 100cm x 80cm. Mit Gemälderahmen .


11.01.2021
Shireen K.
Kunstdruck auf Leinwand Satin, 60cm x 48cm. Mit Gemälderahmen und Verglasung (Kein Glas)
Mit „Weiches Hart“ hat der russische Maler Wassily Kandinsky (1866 – 1944) ein Werk von ungeahnter Brisanz erschaffen. Es war nämlich zuletzt in der Villa eines Weimarer Kunsthändlers zu sehen, – der während eines Einbruchs ermordet wurde. Zum Glück spielte sich das Drama nur in der Fernseh-Fiktion des „Tatorts“ ab. Das Bild selbst besitzt jedoch auch eine Dramaturgie, nämlich aus Farben, Formen, ihren Gegensätzen und Gemeinsamkeiten.

Organisierter Bildaufbau
Im Gegensatz zu den energetischen, spannungsgeladenen Arbeiten Kandinskys aus den 1920er-Jahren wirkt „Weiches Hart“ organisiert und beruhigend. Die Komposition erscheint durch den geschickten Einbau von Horizontalen und Vertikalen ausgewogen. Die freien Sichelformen sowie der Kreis sorgen für eine verhaltene Dynamik. Insgesamt herrscht der Eindruck durchdachter Verhältnisse vor.

Grundfarben und Grundformen
In seiner Funktion als Bauhaus-Lehrer (ab 1922) konzentrierte sich Kandinsky auf die Grundfarben Rot-Gelb-Blau sowie die Grundformen Kreis-Dreieck-Viereck. Mustergültig finden wir diese Komponenten auch in der Komposition „Weiches Hart“ wider, freilich in Variationen. Wie durch eine unsichtbare Grenze entzweit, halten sich die blauen und kühlen Elemente auf der linken, die roten und gelben (wärmeren) auf der rechten Seite auf. Trotz dieser scheinbaren Unvereinbarkeit strebt der Künstler einen Kompromiss an. Durch wechselseitige Durchdringungen löst er den farblichen Konflikt und stellt ein wohlproportioniertes Gesamtergebnis her. Das zeigen der gelbe Balken auf der blau-kühlen Hälfte bzw. blaues Dreieck und Sichel auf der gelb-rot-warmen Hälfte.

Kandinsky und Klee
Eine leichte Verwandtschaft mit ähnlichen Arbeiten von Paul Klee (1879 – 1940) lässt sich nicht leugnen. Diese ist denn auch kein Zufall, denn beide wirkten als Lehrer am Bauhaus und setzten sich intensiv mit Grundfarben und Grundformen auseinander. Zwischen beiden Künstlern bestand eine freundschaftliche Beziehung. Mehr noch: Klee sah in dem russischen Künstler einen „Freund und Lehrmeister“. Dessen ungeachtet dürfte sich der 13 Jahre ältere Kandinsky das eine oder andere von Klee „abgeguckt“ haben. Insbesondere das abgestimmte Zusammenwirken von Farben und Formen, wie wir es in „Weiches Hart“ verwirklicht finden.

Gegensatz der Formen
„Weiches Hart“ – dieser Titel spielt natürlich auf den Formenkanon des Bildes an. Das Attribut „weich“ kommt in erster Linie dem Kreis auf der linken Bildhälfte zu. Obwohl er nicht im Zentrum platziert ist, stellt er dank seiner Exklusivität eine Art Mittelpunkt dar. Hart und auch spitz erscheinen im Gegensatz dazu die Dreiecke, Rechtecke sowie bis zu einem gewissen Grad die Sicheln. Mit viel gutem Willen ließen sich Kreis und Innenkreis als Auge interpretieren. Doch vermied Kandinsky bekanntlich solche Zuschreibungen. Die geometrischen Figuren sowie die Farben existieren in der Realität des Kunstwerks allein für sich selbst. Ob dem Maler unbewusst ein Porträt, eine Figurengruppe, Landschaft oder ein Bauwerk vorschwebte – wer kann das sagen? © Meisterdrucke
Weiches Hart von Wassily Kandinsky

Weiches Hart

(Soft Hard)

Wassily Kandinsky

Expressionismus
blauer reiter · blaue vier · abstrakt · dreieck · kreis · halbmond · auge
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1927   ·  Öl auf Leinwand  ·  Bild ID: 39363   ·  Galerie Maeght, Paris, France / bridgemanimages.com
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Gregor B.
Kunstdruck auf Leinwand Glänzend, 110cm x 88cm, gespannt auf Keilrahmen.


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Kunstdruck auf Leinwand Glänzend, 50cm x 40cm, gespannt auf Keilrahmen.


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Kunstdruck auf Acrylglas, 100cm x 80cm. Mit Gemälderahmen .


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Shireen K.
Kunstdruck auf Leinwand Satin, 60cm x 48cm. Mit Gemälderahmen und Verglasung (Kein Glas)
Mit „Weiches Hart“ hat der russische Maler Wassily Kandinsky (1866 – 1944) ein Werk von ungeahnter Brisanz erschaffen. Es war nämlich zuletzt in der Villa eines Weimarer Kunsthändlers zu sehen, – der während eines Einbruchs ermordet wurde. Zum Glück spielte sich das Drama nur in der Fernseh-Fiktion des „Tatorts“ ab. Das Bild selbst besitzt jedoch auch eine Dramaturgie, nämlich aus Farben, Formen, ihren Gegensätzen und Gemeinsamkeiten.

Organisierter Bildaufbau
Im Gegensatz zu den energetischen, spannungsgeladenen Arbeiten Kandinskys aus den 1920er-Jahren wirkt „Weiches Hart“ organisiert und beruhigend. Die Komposition erscheint durch den geschickten Einbau von Horizontalen und Vertikalen ausgewogen. Die freien Sichelformen sowie der Kreis sorgen für eine verhaltene Dynamik. Insgesamt herrscht der Eindruck durchdachter Verhältnisse vor.

Grundfarben und Grundformen
In seiner Funktion als Bauhaus-Lehrer (ab 1922) konzentrierte sich Kandinsky auf die Grundfarben Rot-Gelb-Blau sowie die Grundformen Kreis-Dreieck-Viereck. Mustergültig finden wir diese Komponenten auch in der Komposition „Weiches Hart“ wider, freilich in Variationen. Wie durch eine unsichtbare Grenze entzweit, halten sich die blauen und kühlen Elemente auf der linken, die roten und gelben (wärmeren) auf der rechten Seite auf. Trotz dieser scheinbaren Unvereinbarkeit strebt der Künstler einen Kompromiss an. Durch wechselseitige Durchdringungen löst er den farblichen Konflikt und stellt ein wohlproportioniertes Gesamtergebnis her. Das zeigen der gelbe Balken auf der blau-kühlen Hälfte bzw. blaues Dreieck und Sichel auf der gelb-rot-warmen Hälfte.

Kandinsky und Klee
Eine leichte Verwandtschaft mit ähnlichen Arbeiten von Paul Klee (1879 – 1940) lässt sich nicht leugnen. Diese ist denn auch kein Zufall, denn beide wirkten als Lehrer am Bauhaus und setzten sich intensiv mit Grundfarben und Grundformen auseinander. Zwischen beiden Künstlern bestand eine freundschaftliche Beziehung. Mehr noch: Klee sah in dem russischen Künstler einen „Freund und Lehrmeister“. Dessen ungeachtet dürfte sich der 13 Jahre ältere Kandinsky das eine oder andere von Klee „abgeguckt“ haben. Insbesondere das abgestimmte Zusammenwirken von Farben und Formen, wie wir es in „Weiches Hart“ verwirklicht finden.

Gegensatz der Formen
„Weiches Hart“ – dieser Titel spielt natürlich auf den Formenkanon des Bildes an. Das Attribut „weich“ kommt in erster Linie dem Kreis auf der linken Bildhälfte zu. Obwohl er nicht im Zentrum platziert ist, stellt er dank seiner Exklusivität eine Art Mittelpunkt dar. Hart und auch spitz erscheinen im Gegensatz dazu die Dreiecke, Rechtecke sowie bis zu einem gewissen Grad die Sicheln. Mit viel gutem Willen ließen sich Kreis und Innenkreis als Auge interpretieren. Doch vermied Kandinsky bekanntlich solche Zuschreibungen. Die geometrischen Figuren sowie die Farben existieren in der Realität des Kunstwerks allein für sich selbst. Ob dem Maler unbewusst ein Porträt, eine Figurengruppe, Landschaft oder ein Bauwerk vorschwebte – wer kann das sagen? © Meisterdrucke
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Ohne Titel Improvisation III, 1914 13 Rechtecke Mit dem schwarzen Bogen 1912 Zusammensetzung VI Komposition VII Leger, Abstrakte Kunst, 1930 München – Englischer Garten Murnau, Häuser am Obermarkt, 1908 von Wassily Kandinsky (1866-1944), Öl auf Karton, 64x50 cm. Russland, 20. Jahrhundert. Schnittlinien, 1923 Murnau, 1909 (Öl) Murnau – Dorfstraße Rot im Spitzform Mit dem Dreieck (wc und gouache) Damen in einer Landschaft, 1918 Dominant Violet, 1934
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Auszug aus unseren Topsellern
Leger, Abstrakte Kunst, 1930 Entwürfe von Relais, c.1920s-1930 Schnittlinien, 1923 Mit dem Dreieck (wc und gouache) Dominant Violet, 1934 Auf Weiß II, 1923 Lyrisch, 1911 Weiches Hart Komposition IX 1936 Zusammensetzung Nr 224, 1920 Grüne Komposition, 1923 Proun-19-D, 1920 (Gesso, Öl, Lack, Buntstift, farbige Papiere, Sandpapier, Millimeterpapier, Karton, Metallic-Lack und Metallfolie auf Sperrholz) Matter, 1912 Komposition IV, 1911 von Wassily Kandinsky (1866-1944), Öl auf Leinwand, 159x250 cm. Russland, 20. Jahrhundert. Oben, 2017, (farbige Tinte auf Papier)
Auszug aus unseren Topsellern
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Auszug aus unseren Topsellern
Frühling Architekten Traum Der Ursprung der Welt Der Palast der Königin der Nacht, Bühnenbild für Die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-91) für eine Inszenierung in Berlin, 1816 Abtei im Eichenwald Uttewalder Grund Abraham und die drei Engel, Illustration von The Dore Gallery, von Ligny eingraviert, veröffentlichte c.1890 (digital verbessertes Bild) Der Climax, Illustration von Salome von Oscar Wilde, 1893 (Linienblockdruck) Porträt von Claude Monet (1840-1926) 1867 Weiße Gebirgslandschaft, Franconia Notch, NH, 1857 Den Piloten fallenlassen, 29. März 1890. Davos in Winter, 1923 Stillleben mit Obst, Eichhörnchen und Stieglitz Mädchen am Birkenstamm (auch: Mädchen am Baum) Komposition VII
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